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Kantorei St. Georg Nördlingen

 

Vorläufer

Im 17. Jahrhundert hieß der Chor an St. Georg noch „Benefiziantenanstalt“ und war - wie in vielen vergleichbaren Städten - ein Schülerchor der Lateinschule mit immerhin bis zu 40 Mitgliedern. Die Leitung hatte der Kantor, der oft zugleich auch Lehrer an der Lateinschule war.

1882 wurde von Musikdirektor Friedrich Wilhelm Trautner der „Evangelische Chorverein“ gegründet, der in seinen Blütezeiten bis zu 67 aktive Sängerinnen und Sänger hatte und Oratorien - oder Ausschnitte daraus - wie Händels „Messias“, Haydns „Schöpfung“ oder Mendelssohns „Lobgesang“ zur Aufführung brachte.

Gründung

1954 errichtete die bayerischen Landeskirche die heutige hauptamtliche Kirchenmusikerstelle als A-Stelle und machte damit den Weg frei für einen musikalischen Neuanfang nach den Wirren des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges.

Der neue Kantor Klaus Meinzolt gründete 1954 die heutige Kantorei. Im Lauf der Zeit entwickelte sie sich vom Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde zu einem Oratorienchor, dessen Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Ries und darüber hinaus nach Nördlingen kommen.

Entwicklung

1993 übernahm Udo Knauer die Kantorenstelle, führte die begonnene Arbeit weiter und erweiterte das Repertoire, das aus den Oratorien Bachs, Händels, Mendelssohns und Brahms‘ bestand, um Werke der Romantik und des 20. und 21. Jahrhunderts, wie den Requien von Verdi und Fauré, Chor-/Orchesterwerken von Bruckner (Te Deum), Dvorak (Stabat Mater, Te deum), Rutter (Magnificat, Gloria), Medek (Gethsemane) und Jenkins (u.a. „The armed man“).

Dazu gab es immer wieder auch Gemeinschaftsprojekte mit anderen Chören wie z. B. 1998 zum 1100-jährigen Stadtjubiläum die Aufführung von Orffs „Carmina Burana“ mit allen Nördlinger Chören, 2010 Rutters „Mass of the Children“ mit der Kinderkantorei St. Georg und dem Schulchor des THG und 2023 Jenkins‘ „Peacemakers“ mit einem Jugendprojektchor aus Teens der Kinderkantorei und des Sing@Life-Gospelchores.

Aktuell

Heute besteht die Kantorei aus - je nach Projekt - zwischen 80 und über 100 Sänger*innen. Einige nehmen jede Woche eine Anfahrt von 40 Kilometern oder mehr zu den Proben in Kauf. Für viele ist sie auch der „Zweitchor“ neben dem musikalischen Engagement in ihrer Heimatgemeinde oder in anderen Chören. Mit ihrem weiten Einzugsgebiet und ihrer Ausstrahlung weit über den Rieskrater hinaus zählt sie zu den wichtigsten Kulturträgern der Region.

Unser nächstes Projekt ist die Aufführung von Mendelssohns Oratorium „Elias“ am 5. Mai 2024 um 18 Uhr in Str. Georg. Probenphasen sind vom 6. bis 20.11.23 und ab 8.1.24

Einladung

Haben Sie Interesse mitzusingen? Die Kantorei probt jeden Montag von 19.30 Uhr bis 21:30 Uhr im Gemeindezentrum St. Georg, Hallgasse 7.

Chorerfahrung und Notenkenntnis sind wünschenswert, aber nicht Voraussetzung – übrigens auch nicht die Zugehörigkeit zu einer Kirche. Was hauptsächlich zählt, sind Spaß am Singen und Freude am Erarbeiten größerer Werke aus der christlichen Chorliteratur. Das gemeinschaftliche Singen und die stimmbildnerische Arbeit in den Proben werden Sie tragen, und die Entwicklung Ihrer Stimme kommt dann von ganz alleine.

Das nächste Projekt startet am 6. November 2023 mit den Proben zur Aufführung von Mendelssohns „Elias“. Die ersten drei Proben sind auch zum unverbindlichen Schnuppern geeignet. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben sollten: Den Probenplan finden Sie unter der Rubrik „Nur für Mitglieder“, deren Startseite für jedermann/frau zugänglich ist. Oder, vielleicht noch besser: hier.

 

 

Kirchenmusik in St. Georg Nördlingen

Samstag 15. Juni 2024 - 12:00 Uhr - St. Georg -…

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Samstag 22. Juni 2024 - 12:00 Uhr - St. Georg -…

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Samstag 29. Juni 2024 - 12:00 Uhr - St. Georg -…

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